Mit Food Save als Grundhaltung in das Berufsleben starten

Die junge Köchin Ann-Sophie Bernhard über die Food Save-App

Ann-Sophie Bernhard schliesst im Sommer 2019 ihre Lehre an der aarReha Schinznach ab. Für die Finalistin des Kochwettbewerbes Gusto18 ist Food Waste eine Herzensangelegenheit: “Es sollte für jeden selbstverständlich sein Food Waste im Küchenalltag möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte bereits in der Ausbildung darauf hingewiesen werden. Die Food Save-App hilft hier.”

Wir haben Ann-Sophie Bernhard in Baden getroffen, in der Nähe ihres Arbeitsortes an der Rehaklinik Schinznach. Sie hat für uns die Food Save-App getestet und uns dabei erzählt, warum sie die App nutzen wird.

Ann-Sophie, du hast die App ausprobiert, wie findest du sie?

Ich finde die App toll, man kann vieles dazu lernen. Es gibt viele Sachen und hilfreiche Tipps, die man auch als Mitarbeiter ausprobieren kann, um Food Waste zu reduzieren. Das Gute: Die App ist jederzeit griffbereit und die einzelnen Massnahmen sind einfach im Küchenalltag umsetzbar.  

Warum empfiehlst du die App anderen Berufskollegen und welche Massnahme empfiehlst du besonders?

Für jeden Aufgabenbereich und jedes Food Waste Problem ist eine Massnahme dabei, die man ausprobieren kann. So zum Beispiel wie das Buffet dekoriert werden soll oder welche Platten sich dazu eigenen. Mir sagen am meisten die Frischbackwaren als Massnahme zu. Für mich ist es sehr wichtig, dass soweit wie möglich mit frischen Produkten gearbeitet wird. Denn es gibt dem Gericht einen viel aromatischeren Geschmack. Und macht auch Freude es zu essen. Dennoch, kann mit Frischbackwaren ausgeholfen werden, wenn einmal Not an Ware besteht. Auch gefallen mir die kreativen Anregungen zur Wiederverwertung von Resten. Ein Salat-Pannacotta als “amuse bouche” oder Tagessuppen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Was findest du, ist das Wichtigste, damit etwas geändert werden kann und weniger Food Waste in der Gastronomie produziert wird?

Ich finde, man sollte die Berechnungen besser abstimmen. In einer Klinik oder in einem Spital könnte man die Essensbestellumg ziemlich genau berechnen. Sollte es dann trotzdem noch Reste geben, könnte man sie Obdachlosen geben oder einem Asylantenheim.

Du bist noch in der Lehre, wie sollte das Thema Food Waste in der Lehre integriert werden?

Wir könnten während der Ausbildung viel mehr Impulse erhalten, die uns zeigen, wie man Resten verwerten kann. Auch sollte Food Waste Teil der Ausbildung sein, denn so kann das Bewusstsein gefördert werden und wenn man anschliessend im Betrieb z.B. die Menüs berechnet, ist einem vielleicht dann klarer, warum es wichtig ist, Das Bewusstsein muss auch mehr gefördert werden. Man sollte mehr auf die Restenverwertung achten. Sowie auch die Menüs genauer berechnen.

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