Projektzeitraum

November 2022 – April 2024

Dienstleistungen

  • Auswertung und Aufarbeitung von Workshopergebnissen
  • Fachexpertise und Netzwerk
  • Moderation partizipativer Prozesse
  • Projektleitung
  • Recherche

Richtlinie für kantonale Verpflegungsbetriebe 

Richtlinie zur Reduktion von Klimabelastung und Lebensmittelabfällen kantonaler Verpflegungsbetriebe bis 2030

10 wirkungsvolle Handlungsfelder partizipativ mit Branchenakteuren erarbeitet

16 Zielsetzungen, Berichterstattung und Toolbox praktisch getestet und bereit zur Umsetzung 

Richtlinie ist kompatibel mit dem nationalen Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung und weiteren Branchenstandards

DIE AUSGANGSLAGE

Umweltimpact umfassend reduzieren – mit Fokus auf Food Save und Klima

Lebensmittel haben eine starke Wirkung auf Klima und Umwelt. Vor allem dann, wenn sie nicht konsumiert, sondern als Lebensmittelabfall entsorgt werden. Weit fortgeschritten in der Wertschöpfung, trägt die Schweizer Gastronomie etwa 14% zur durch Food Waste verursachten Umweltbelastung in der Schweiz bei (Beretta & Hellweg, 2019). 

Mit dem Leitbild «Nachhaltige Ernährung Kanton Zürich» wurde 2022 ein Massnahmenpaket erarbeitet, welches die Herausforderungen einer nachhaltigen Ernährung bearbeitet. Eine dieser Massnahmen ist eine «Richtlinie für kantonale Verpflegungsbetriebe» zur Reduktion der Lebensmittelverluste auf unter 50g pro Menü und der Treibhausgasemissionen um 40%.

UNSER LÖSUNGSANSATZ

Richtlinie für eine nachhaltige Gastronomie in kantonalen Verpflegungsbetrieben. Mit Fokus auf Reduktion der Klimabelastung und Food Save

Foodways identifiziert in Zusammenarbeit mit der Kantonsverwaltung und Branchenakteuren die Handlungsfelder mit dem grössten Hebel zur Verringerung der Umweltbelastung in der Gastronomie. Konkrete Massnahmen leiten in jedem Handlungsfeld den Weg zu ambitioniert gesteckten Unterzielen über die Kernziele hinaus und erhalten mit einer Toolbox eine praktische Basis.

Die Leistungen von Foodways umfassten:

  • Inhaltliche und strukturelle Richtlinienausarbeitung
  • Planung, Moderation und Auswertung von Stakeholderworkshops
  • Fachexpertise in den Bereichen Food Save, Angebots- und Menügestaltung, Labels, Wertschöpfungsketten, berufliche Weiterbildung

WIRKUNG & RESULTATE

Abstrakte Nachhaltigkeitsziele übersetzt in praktische Handlungsoptionen

Die Richtlinie stösst aufgrund der partizipativen Ausarbeitung auf hohe Akzeptanz bei den umsetzenden Unternehmen. Die Zusammenhänge zwischen einer nachhaltigen Entwicklung in der Gastronomie und den identifizierten Handlungsfeldern sind durch konkrete Unterziele greifbar und praktisch schrittweise umsetzbar – sowohl in kantonalen als auch in unabhängigen Betrieben. In letzteren wurden die Ziele möglichst anschlussfähig an existierende Bemühungen ausgestaltet.

  • 10 umfassende Handlungsfelder
  • 16 praktische Ziele
  • 21 konkrete Massnahmen mit Tools