DIE AUSGANGSLAGE
Informationslücke zwischen Konsumierenden, Produzierenden und Vertreibenden.
Zu oft stehen wir im Detailhandel vor einem Regal, halten ein Produkt in den Händen und fragen uns: was sind eigentlich die Inhaltsstoffe, woher kommen die einzelnen Bestandteile und wie ethisch ist letztendlich die ganze Warenkette? Fehlende Transparenz und Rückverfolgbarkeit erschweren nicht nur die Produktauswahl, sondern auch der Genuss nach dem Kauf.
Dabei muss beachtet werden, dass Konsument:innen, Produzent:innen und Vertreiber:innen oftmals verschiedene Ansprüche an Produkte haben. Für eine Partei soll es möglichst günstig, natürlich und nachhaltig sein, für eine andere ökonomisch und praktisch in der Herstellung. Jedoch existieren bereits Modelle, die genau diese Diskrepanz verringern sollen. Erfolgreich eingesetzt wird zum Beispiel «C’est qui le patron?!», das nun auch in der Schweiz Anklang finden soll.
UNSER LÖSUNGSANSATZ
Eine Marke, die durch Ko-Kreation entsteht, und alle bevorteilt.
Ko-Kreation ist nicht nur eine erfolgreiche Form der Zusammenarbeit, sondern auch das Herzstück der Konsument:innenmarke. Wir bringen Konsument:innen, Produzent:innen und Vertreiber:innen direkt in einem digitalen Partizipationsprozess zusammen. Konsumierende bestimmen, welche Produktionskriterien für die einzelnen Lebensmittel gelten sollen und können so ihre Verantwortung für nachhaltige Lebensmittel wahrnehmen. Zudem kommt dieser Ansatz auch Produzent:innen zugute, die durch maximale Transparenz faire Preise erzielen können. Es werden also die Bedürfnisse aller Stakeholder berücksichtigt.
Bei der Konsument:innenmarke muss man sich also nicht mehr die Frage nach der Zusammensetzung oder Herkunft der Inhaltsstoffe fragen. Man kann selbst seinen Beitrag dazu leisten.
WIRKUNG & RESULTATE
Ein Pilot für die Zusammenarbeit zwischen Konsument:innen und Produzent:innen und damit die Kreierung der Konsument:innenmarke in der Schweiz.
Projekte
Zum nächsten Projekt

Röntgen mit der Knospe
Entscheidungsfindung über den Einsatz der Röntgendetektion im Bio-Knospe Label.

Verpackungen für die Knospe
Welche Relevanz haben Verpackungen für Knospe-Produkte und wie sollen diese bewertet werden?

Richtlinie für kantonale Verpflegungsbetriebe
Richtlinie zur Reduktion von Klimabelastung und Lebensmittelabfällen kantonaler Verpflegungsbetriebe bis 2030

HOTEL PULLMAN Basel Europe
Mit dem Food Save Management zu 50% weniger Food Waste im Hotel

REHAB Basel Gastronomie
Etablieren von Food Save Massnahmen in der Care Gastronomie

United Against Waste
Aufbau, Entwicklung und Geschäftsführung eines schweizweiten Netzwerks gegen Food Waste in der Lebensmittelbranche

Strategie Nachhaltiges Ernährungssystem Basel-Stadt 2030
Einbezug von Stakeholdern und inhaltliches Sparring zur Entwicklung einer Strategie für ein nachhaltiges Ernährungssystem.

Leitbild Nachhaltige Ernährung und Massnahmen zur Umsetzung
Entwicklung eines Leitbildes und dazugehöriger Massnahmen für die Themen Klima und Lebensmittelabfall